Start / Kunststofffenster
Kunststoff, ohne sich zu entschuldigen.
Es gibt Häuser, in denen Holz die falsche Antwort ist: Stockwerkeigentum mit zwölf Parteien, niemand streicht, der Verwalter will Ruhe. Dann ein ehrliches Profil — nicht eine Folie, die Eiche mimt.


Was wir liefern — und was nicht
Mehrkammerprofile mit Stahlarmierung, wo die Flügelbreite es braucht. Verglasung mit warmem Randverbund, sonst tropft im Januar der Rand. Farben: weiss, ein ruhiges Grau, gelegentlich ein Grün, das zum Storenblech passt. Keine Holzmaserungsfolie auf der Wetterseite eines Mehrfamilienhauses an der Badenerstrasse. Das täuscht niemanden, der näher als zwanzig Meter kommt.
Beschläge sind nicht «die billige Schiene». Ein Kunststoffflügel, der schleift, ist genauso falsch gesetzt wie ein Holzflügel. Montage und Abdichtung folgen denselben Regeln wie bei den anderen Systemen. Montageablauf.
Ökobilanz ohne Werbesatz
Ein Kunststoffflügel, der dreissig Jahre dicht bleibt, ist oft besser als ein «natürliches» Holzfenster, das nach acht Jahren ungestrichen aufquillt und ersetzt wird. Die Ökobilanz hängt am Unterhalt, nicht am Materialslogan. Recyclingfähige Profile wählen wir, wo der Hersteller das nachweist — nicht wo ein grünes Blatt auf der Broschüre klebt.
Für Altbau-Strassenfassaden mit Sprossenbild bleibt Kunststoff meist die schlechtere Stadt. Dann eher Holz. Für Hanglagen mit Pflegeunlust eher Holz-Alu.
Typische Einsätze in Zürich
Hinterhofflügel, die niemand sieht und niemand pflegt. Dachgeschosse mit vielen gleichen Formaten. Ersatz in Mietwohnungen, wo die Verwaltung eine klare Kostenlinie braucht. Immer mit ehrlichem Glasaufbau: Dreifach in beheizten Räumen, Schallglas zur Strasse wenn der Lärm es wert ist.