Start / Montage
Montage ist die Hälfte des Fensters.
Ein gutes Element, schlecht gesetzt, wird zur Fuge mit Wetter. Deshalb steht die Abdichtung in der Offerte, nicht in der Fussnote. Falzlicht montiert in bewohnten Zürcher Wohnungen und im Rohbau.

01 · Vortag
Parkett abdecken, Möbel rücken, Storen informieren. Der Hund hat einen anderen Raum. Klingt banal, spart Beschwerden.
02 · Ausbau
Flügel zuerst, dann Blendrahmen. In Altbauten sitzen Nägel, wo niemand sie vermutet. Wir reissen nicht, wir lösen. Entsorgung als Bauabfall, bleihaltige Farbe extra.
03 · Setzen
Tragklötze unten, Abstand seitlich. Das Element hängt nicht im Schaum. Schaum füllt, er trägt nicht.
04 · Dichten
Innen dampfbremsend, aussen schlagregendicht und diffusionsoffen. Zwei Bänder, zwei Aufgaben. Wer beides mit einer Dose erledigt, kauft sich Schimmel.
05 · Beschlag
Andruck prüfen, Spaltmasse, Kippweite. Ein Flügel, der schleift, ist kein «setzt sich noch».
06 · Übergang
Storenkasten, Fensterbank, Innenleibung. Manchmal kommt der Gipser nach uns, manchmal wir nach ihm. Die Reihenfolge steht im Terminplan.
Wintermontage
Geht. Es braucht Plane, Heizlüfter mit Mass, und die Ehrlichkeit, dass Silikon in der Kälte anders hautet. Wir verschieben einen Termin lieber um zwei Tage als eine Fuge zu setzen, die im März reisst. Bei Sturm am Zürichberg bleibt das Gerüst das, was es ist: eine Wetterfrage, keine Willensfrage.
Dauer und Lärm
Ein durchschnittliches Zimmerfenster ist an einem Vormittag gewechselt, wenn die Laibung mitspielt. Eine Etage mit acht Elementen: zwei bis drei Tage. Altbau mit Storenkästen: länger. Die Zahl steht auf der Auftragsbestätigung. Nachbarn informieren wir nicht stellvertretend — das bleibt Hausordnung. Wir arbeiten ohne Radioshow.

Nachgang nach der ersten Heizperiode: Dichtungen setzen sich, Holz arbeitet. Das ist Teil der Leistung, kein Anlass für eine neue Offerte, solange niemand am Beschlag gedreht hat. Fragen zur Praxis: FAQ.